Schutz des regionalen Ökosystems durch fortwährende Modernisierungsprozesse / Kunden können zur Qualität beitragen
 
Der Tag des Wassers am 22.03.2012 steht in diesem Jahr unter dem Motto„Nahrungssicherheit und Wasser“. Mit diesem Thema wollen die Vereinten Nationen auf die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und die ungleiche Verteilung des wichtigen Lebensmittels aufmerksam machen. Die UNESCO hat erst kürzlich vor einer möglichen Übernutzung der weltweiten Wasserressourcen gewarnt.
 
Trinkwasser in Spitzenqualität ist nicht selbstverständlich. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist lt. Aussage von Wolfgang Karges, GWH Geschäftsführer, dort ein rares Gut. In Heusweiler ist die Versorgung mit Trinkwasser, das aus Grundwasser gewonnen wird, gesichert. Dabei ist das oberste Ziel, den Wassergebrauch und die natürliche Regenerationsfähigkeit des Ökosystems vor Ort miteinander in Einklang zu bringen. Besonders wichtig ist uns eine nachhaltige Wasserversorgung, auch für kommende Generationen, betont Wolfgang Karges.
 
Die Trinkwasserqualität ist in Deutschland überall gut bis sehr gut – das hat Anfang 2012 der Bericht der Bundesregierung zur Trinkwasserqualität bestätigt. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei. Dennoch ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser weiterhin notwendig. Umweltbelastende Stoffe wie Öle, Lacke, chemische Reinigungsmittel, Kosmetika und Medikamente gehören nicht in den Wasserkreislauf, sondern in den Sondermüll. Unsere Kunden können zur Sicherheit der hohen Wasserqualität einen Beitrag leisten: Es ist zum Beispiel sinnvoll, Wasch- und Reinigungsmittel sparsam zu dosieren, Batterien im Sondermüll zu entsorgen und alte Medikamente bei der Apotheke abzugeben, so Wolfgang Karges. Eine Entfernung der Stoffe durch die Wasserwerke ist später aufwendig und teuer. Die Wasserversorgung befindet sich in einem ständigen technisch-wirtschaftlichen Modernisierungsprozess, um die hohen Standards, die im weltweiten Vergleich bei der Trinkwasserqualität erreicht wurden, weiterzuentwickeln.