Die Mehrheit der Bürger lehnt neue Vorschriften für die Organisation der Wasserversorgung in Städten und Gemeinden ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungs­instituts forsa im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). 82 Prozent der Befragten sind gegen neue Vorschriften der Europäischen Kommission. Trotzdem hält die Europäische Kommission an ihrem Entwurf für eine Konzessionsrichtlinie fest. „Wir begrüßen es sehr, dass sich die Bürger so klar für ihren kommunalen Wasserversorger aussprechen. Ein verschärftes europäisches Vergaberecht für Konzessionen, so wie es die Europäische Kommission derzeit plant, würde bedeuten, dass wir zukünftig nicht mehr selbst entscheiden können, wie die Wasserversorgung in der Gemeinde Heusweiler organisiert wird. Die vorhandene Organisations­form hat sich bestens bewährt, weswegen wir keine neuen Vorgaben aus Brüssel brauchen“, sagt Wolfgang Karges, Geschäftsführer der GWH.

Dass die Verantwortung für die Versorgung mit Trinkwasser, dem wichtigsten Lebensmittel, in kommunaler Hand bleibt, entspricht dem Willen der Bevölkerung. Die von der EU-Kommission geplante Verschärfung des Vergaberechts für Konzessionen würde die dafür notwendige Organisationsfreiheit der Kommunen jedoch erheblich beeinträchtigen. „Daher wenden wir uns gegen die Pläne aus Brüssel, die die kommunalen Strukturen in der Wasserwirtschaft untergraben würden. Wasserversorgung ist ein wesentlicher Kernbereich der örtlichen Daseinsvorsorge. Die GWH steht für hochwertige Qualität und zuverlässige Versorgung“, so Wolfgang Karges. Das wissen auch die Bürger: 95 Prozent der Befragten sind laut Umfrage mit ihrer kommunalen Wasserversorgung zufrieden bis sehr zufrieden.

In Deutschland haben die kommunalen Strukturen in der Wasserwirtschaft maßgeblich dazu beigetragen, bei der Trinkwasserversorgung einen weltweiten Spitzenplatz zu erreichen. Diese Leistung darf nach Aussage von Wolfgang Karges, nicht durch neue Vorgaben aus Brüssel gefährdet werden“.

 

Ihre Gemeindewerke Heusweiler