Die Europäische Union (EU) überlegt derzeit, die Surfgeschwindigkeit in ländlichen Regionen zu erhöhen, in dem Breitbandkabel durch vorhandene Wasserleitungen verlegt werden. Die Trinkwasserkommission (TWK) warnt davor, denn die Verlegung birgt inakzeptable Risiken für die Wasserqualität. An den Ein- und Austrittsstellen der Kabel und bei Wartungsarbeiten könnten Krankheitserreger in die Trinkwasserleitungen eintreten. Diese Auffassung vertritt auch der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Das Verlegen von Breitbandkabel in Trinkwasserleitungen ist mit einem nicht einschätzbarem Risiko verbunden, das eine unzulässige Beeinträchtigung der Versorgungs­sicherheit darstellt. Es muss nach Aussage von Wolfgang Karges, GWH-Geschäftsführer, alles unternommen werden, dass die EU ihre Überlegungen nicht weiter verfolgt. Das Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität und die muss auch künftig so bleiben. Daran darf sich nichts ändern.

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