Bei einer Überprüfung des Blitzschutzes am Holzer Wasserturm durch GWH-Mitarbeiter wurde festgestellt, dass die Blitzschutzableitung in einer Turmhöhe von 30 Metern durchtrennt und somit wirkungslos war. Die Ableitung wurde durch ein Fachunternehmen repariert. Nach der Reparatur wurde durch ein Sachverständigenbüro der Blitzschutz überprüft. Dabei wurde im Rahmen der Risikobetrachtung festgestellt, dass die vorhandene Blitzschutzableitung nicht mehr ausreicht. Für ein Objekt, wie der Holzer Wasserturm müssen nach den neuesten Bestimmungen drei Ableitungen vorhanden sein.

Um die neuen Blitzschutzableitungen vom Dach des Turms bis ins Erdreich verlegen zu können war geplant, ein ca. 60 Meter hohes Gerüst für die erforderlichen Arbeiten am Turm aufzubauen. Wegen der hohen Kosten wurde die Einrüstung des Turms nach Aussage von GWH-Geschäftsführer verworfen. Stattdessen wurde eine kostengünstigere Alternative gesucht. Diese wurde per Internetsuche mit der Fa. Proseil aus Heidelberg gefunden. Die Fa. Proseil führt unter anderem Industriekletterarbeiten in großer Höhe ohne Gerüste und Arbeitsbühnen aus. Die Arbeitsweise, die mit spezieller Seiltechnik durchgeführt wird, ist schnell, effektiv und kostengünstig. Proseil wurde mit der Montage der Blitzschutzableitungen beauftragt. Mit den Arbeiten wurde am 26.10.2015 begonnen und innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Insgesamt betrugen die Kosten für den neuen Blitzschutz ca. 10.000 Euro.