Der systematische Umbau zu einem regenerativen und intelligenten Stromsystem erfordert massive Investitionen, nicht nur in Wind- und Solarenergie, sondern auch in smarte Netzinfrastruktur und neue Technologien. Dies macht sich unter anderem in höheren Umlagen, Steuern und Abgaben sowie Netzentgelten bemerkbar, die mittlerweile rund 75 Prozent desStrompreises ausmachen. Aufgrund von unzureichenden politischen Rahmenbedingungen fallen die Kosten noch höher aus als nötig. Hinzu kommt, dass die Kosten für den Umbau des Energiesystems auf immer weniger Schultern verteilt werden, da sich z. B. energieintensive Unternehmen von der Zahlungspflicht einzelner Bestandteile des Strompreises befreien lassen können.

Damit sind weite Teile des Strompreises staatlich vorgegeben und können von der GWH nicht beeinflusst werden. Die Spielräume, die gestiegenen Kosten aus Umlagen, Steuern und Abgaben abzufangen, werden für die GWH immer kleiner.

Trotz der Erhöhung der nicht beeinflussbaren Kosten bietet die GWH nach Aussage von Wolfgang Karges, GWH-Geschäftsführer, den Kunden weiterhin stabile kommpower-Strompreise. Die kommpower-Strompreise wurden letztmalig im Februar 2013 erhöht und bleiben bis mindestens 31.12.2017 unverändert. Dies ist für einen saarländischen Stromanbieter einzigartig.

Wolfgang Karges appelliert an die Politik, für eine faire Lastenverteilung zu sorgen und den Anstieg der Umlagen, Steuern und Abgaben durch geeignete Rahmenbedingungen nachhaltig zu begrenzen. Außerdem muss der regulatorische Rahmen so gesetzt werden, dass Investitionen in den intelligenten Ausbau der Netzinfrastrukturen getätigt werden können. So werden teure Ausgleichsmaßnahmen geringer, die vom Stromkunden über die Netzentgelte bezahlt werden müssen.

Weitere Informationen über kommpower-Strom- und Gaspreise erhalten Sie im Internet unter www.gemeindewerke-heusweiler.de, im Kundencenter in der Saarbrücker Str. 28 oder telefonisch

unter Telefon 06806/98777-0.

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