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Über Gemeindewerke Heusweiler

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Wasserversorgungsleitungen in den Straßen „Lilienweg“, „Veilchenweg“ und „Nelkenweg“ im Ortsteil Holz werden erneuert

Sicher und zuverlässig, rund um die Uhr, versorgen die Gemeindewerke Heusweiler (GWH) ihre Kunden mit Trinkwasser. Damit dies auch so bleibt, wird das Leitungsnetz zur Sicherstellung des hohen Versorgungsstandards stets auf dem technisch neuesten Stand gehalten.

Aus diesem Grund werden die Wasserversorgungsleitungen in den Straßen „Lilienweg“, „Veilchenweg“ und „Nelkenweg“ im Ortsteil Holz erneuert. Die Bauarbeiten werden nach Aussage von Wolfgang Karges, Geschäftsführer der GWH, am 20. April 2009 beginnen und bis voraussichtlich Ende Juli 2009 dauern. Die Kosten für diese Erneuerungsmaßnahme belaufen sich auf ca. 70.000,00 €.

Die Erd- und Verlegearbeiten werden von der Firma Tiefbau H. Schweitzer GmbH aus Heusweiler durchgeführt.

Für die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen der Anlieger bittet die GWH um Verständnis.

Im Zuge der Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen werden auch teilweise alte Hausanschlüsse erneuert. Die Grundstückseigentümer, bei denen eine Erneuerung der Hausanschlussleitung erforderlich ist, werden schriftlich informiert.

Für weitere Auskünfte stehen die Mitarbeiter/innen der GWH unter der Telefon-Nr. 06806/98777-0 gerne zur Verfügung.

2009-04-20T07:42:00+02:0020. April 2009|Wasserversorgung|

Gewässerschutz kennt keine Landesgrenzen

Der internationale Tag des Wassers am 22. März 2009 steht unter dem Motto „Grenzübergreifende Wasservorkommen“. Wasser kennt keine Grenzen. Weltweit überschreiten 263 Flussgebiete und Seen die Grenzen von 145 Staaten. Auch die weltweiten Grundwasservorräte machen an staatlichen Grenzen nicht Halt. Im Gegensatz zu Deutschland sind in vielen Ländern der Erde Wasserknappheit und verschmutztes Trinkwasser für die Menschen Realität.

Das starke weltweite Bevölkerungswachstum erhöht das Potenzial für Konflikte um das wertvolle Gut Wasser – unserem Lebensmittel Nummer eins. Die gemeinsame Nutzung grenzüberschreitender Gewässer ist eine große Herausforderung: „Shared Waters – Shared Opportunities“ also „Gemeinsam genutztes Wasser – gemeinsame Chancen“ ist deshalb das Motto des Weltwassertages 2009 der Vereinten Nationen.

Trinkwasser in Spitzenqualität ist laut Aussage von Wolfgang Karges, Geschäftsführer der GWH, nicht selbstverständlich. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein rares Gut. Hier zeigt sich, dass die nachhaltige Wasserversorgung, wie sie die deutsche Wasserwirtschaft und die GWH praktizieren, der richtige Weg ist, um die weltweiten Wasserprobleme anzupacken.

„Deutschland ist ein wasserreiches Land. Es gibt bei der Versorgung mit Trinkwasser, anders als in vielen anderen Regionen der Welt, keine Mengenprobleme. Ausreichende Niederschläge und ein nachhaltige Gewässerbewirtschaftung stellen sicher, dass sich unsere Wasservorräte immer wieder erneuern. So ist die zukünftige Wasserversorgung in Deutschland gesichert“, führte Wolfgang Karges weiter aus.

Der „Tag des Wassers“ – heute vielfach als „Weltwassertag“ bezeichnet – wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. Dezember 1992 ins Leben gerufen. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development UNCED) im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde. In der 300 Seiten starken Agenda 21 behandelt das Kapitel 18 die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Wassernutzung. Der „Tag des Wassers“ soll dazu beitragen, die dort aufgeführten Empfehlungen in den einzelnen Ländern umzusetzen. Die Mitgliedsländer der UN sind aufgefordert, am Weltwassertag mit konkreten Aktionen auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen, denn alle sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten hängen weitgehend von der Versorgung mit Süßwasser und von dessen Qualität ab. Der Schutz der Wasservorkommen und deren schonende nachhaltige Nutzung sind laut der UN-Resolution nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu erreichen. Dieser Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit soll der „Tag des Wassers“ dienen.

2016-05-19T09:08:46+02:0023. März 2009|Wasserversorgung|

Wasser und Strom aus einer Hand

Die Gemeindewerke Heusweiler sind als örtlicher Wasserversorger bestens bekannt. Seit Jahr und Tag werden die Einwohnerinnen und Einwohner von Heusweiler von der GWH mit Trinkwasser in bester Qualität – 365 Tage im Jahr – 24 Stunden am Tag – zu fairen Preisen frei Haus beliefert.

Noch ist nicht allen Wasserkunden bekannt, dass die GWH auch Strom liefert. Ende des Jahres 2005 wurde mit dem Stromvertrieb begonnen, so Geschäftsführer Wolfgang Karges. Zwischenzeitlich werden weit über 1.000 Kunden von der GWH mit Strom versorgt. Täglich kommen neue hinzu. Dies hat gute Gründe, denn die GWH liefert nicht nur günstigen Ökostrom sondern bietet auch Top-Service und faire Vertragsbedingungen.

Die Vorteile, die wir Ihnen bieten, auf einen Blick:

•    100 % Ökostrom
•    günstige Preise
•    keine versteckten Zusatz- oder Nebenkosten
•    keine Vorauskasse
•    kundenfreundlicher und leistungsfähiger Service vor Ort
•    kompetente Beratung ohne Warteschleife

Es zahlt sich aus, Strom von der GWH zu beziehen. Nutzen Sie die Chance und wechseln Sie!

Rufen Sie uns an oder kommen Sie einfach bei uns vorbei. Wir erklären Ihnen den Stromlieferanten-Wechsel, beantworten Ihre Fragen und erstellen Ihnen gerne ein Angebot. Dazu benötigen wir Ihren Jahresstromverbrauch aus der letzten Stromrechnung.

Wenn Sie sich für uns als Ihren künftigen Stromlieferanten entscheiden, erledigen wir alle damit zusammenhängenden Formalitäten. Sie brauchen sich um nichts weiter zukümmern.
Ihr Stromzähler bleibt derselbe und die Kündigung bei Ihrem aktuellen Anbieter übernehmen wir auch.

Worauf also noch warten? Jetzt wechseln zur GWH!

2016-05-19T09:08:45+02:0019. Februar 2009|Strom, Wasserversorgung|

Öffnungszeiten an Fasching

Das Kunden-Center und Büro der Gemeindewerke Heusweiler sind am

Rosenmontag, 23.02.2009 ganztägig,

Fastnachtsdienstag, 24.02.2009 ab 12.00 Uhr

geschlossen.

Bei Versorgungsstörungen (Wasserrohrbruch u. ä.) rufen Sie bitte die Telefon-Nr. 0681/587-5050 an.

Ihre Gemeindewerke Heusweiler

2009-02-10T20:22:00+01:0010. Februar 2009|Unternehmen|

Wechsel des Stromlieferanten ganz einfach

Mit der Öffnung des Strommarktes bietet sich dem Verbraucher die Chance, von der Angebotsvielfalt des Marktes zu profitieren. Er kann den Energielieferanten wählen, dessen Angebot seinen Wünschen am ehesten entspricht (Preis, Service, Energiemix). Je mehr Verbraucher die Möglichkeit des Lieferantenwechsels nutzen, umso stärker kommt es zu Wettbewerb im Markt.

Die Verbraucherzentralen raten, bei Strompreiserhöhungen die Preise mit anderen Lieferanten zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln.

Viele Stromkunden scheuen sich noch immer vor einem Wechsel, da sie meinen, dass ein Wechsel kompliziert sei. Dabei ist ein Wechsel, so Wolfgang Karges, Geschäftsführer der Gemeindewerke Heusweiler, ganz einfach.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten bei einem Wechsel vom bisherigen Stromlieferanten zur GWH:

  1. Was mache ich, wenn ich zur GWH wechseln möchte?
    Fordern Sie von der GWH die Vertragsunterlagen an. Entweder telefonisch (06806/98 777-0) oder holen Sie diese im Kunden-Center der GWH ab.
    Nach Erhalt füllen Sie diese aus und geben Sie diese wieder an die GWH zurück. Mehr müssen Sie nicht tun, denn alles andere erledigt die GWH für Sie (z. B. Kündigung beim jetzigen Stromlieferanten usw.).

    Sie können Ihren Antrag aber auch online unter www.gemeindewerke-heusweiler.de, „Strombutton“ stellen.

  2. Wie lange ist die Kündigungsfrist?
    In der Regel beträgt die Kündigungsfrist beim jetzigen Stromlieferer 4 Wochen zum Monatsende.

  3. Werden bei einem Wechsel neue Stromleitungen verlegt?
    NEIN! Es wird immer die bestehende Infrastruktur benutzt (egal, wann oder wie oft Sie wechseln). Daher haben Sie auch nicht mit Mehrkosten zu rechnen.

  4. Muss ich bei einem Wechsel den Zähler austauschen lassen?
    NEIN! Der Zähler bleibt derselbe. Er ist Eigentum des Stromnetzbetreibers. Sie müssen keinen neuen Zähler kaufen.

  5. Was ist ein Stromnetzbetreiber?
    Es wird unterschieden zwischen
    •    Übertragungsnetzbetreiber
    •    Verteilnetzbetreiber

    Im Bereich der Übertragungsnetzbetreiber gibt es in Deutschland 4 Unternehmen:
    •    EnBW Transportnetze AG
    •    E.ON Netz GmbH
    •    RWE Transportnetz Strom GmbH
    •    Vattenfall Europe Transmission GmbH

    Neben diesen Netzbetreibern gibt es noch ca. 900 weitere Netzbetreiber, die auf regionaler Ebene agieren und den Strom zu den Endverbrauchern liefern. Diese werden Verteilnetzbetreiber genannt.

    In der Gemeinde Heusweiler ist Stromnetzbetreiber die Firma energis-Netzgesellschaft mbH

  6. Muss zusätzlich an den Netzbetreiber ein Betrag gezahlt werden?
    NEIN! Die Stromtarife der GWH sind Endpreise, d. h. darin sind alle Kosten für
    •    Energielieferung
    •    Netznutzung
    •    Zählerwesen
    •    Steuern und Abgaben
    enthalten.

  7. Wer ist zuständig bei Stromstörungen (z. B. Stromausfall, -unterbrechung etc.)?Zuständig bei allen Arten von Stromstörungen ist immer der Stromnetzbetreiber. Für den Bereich der Gemeinde Heusweiler ist also die Firma energis-Netzgesellschaft mbH zuständig.

Nutzen Sie die Möglichkeit des Wechsels und sparen Sie bares Geld.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns unter der Telefon-Nummer 06806/98777-0 an. Wir erläutern Ihnen alle Details.

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2016-05-19T09:08:42+02:0012. Januar 2009|Strom|

Kunden bevorzugen öffentliche Unternehmen

Eine vom dimap-Institut im Auftrag des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen (BVÖD) im September 2008 durchgeführte repräsentative Haushaltskundenbefragung hat ergeben, dass der überwiegende Teil der Bundesbürger öffentliche Unternehmen eindeutig gegenüber den privaten bei der Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, bei der Abfallentsorgung und im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) bevorzugt.

Besonders bei der Trinkwasserversorgung liegen öffentliche Unternehmen, zu denen auch die Gemeindewerke Heusweiler gehören, nach Aussage von GWH-Geschäftsführer Wolfgang Karges, in der Gunst der Kunden weit vorne. Dies resultiert daraus, so Karges, dass die Bürger bei den Leistungen der Daseinsvorsorge lieber von öffentlichen Unternehmen versorgt werden, weil sie diesen im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Kundennähe mehr Vertrauen entgegenbringen als privaten Unternehmen.

Bei dieser Befragung wurde vom dimap-Institut auch nach dem Wechsel des Strom- und Gasanbieters gefragt. Entscheidender Grund für einen Wechsel ist der Preis. Auch beim Strom sind die Gemeindewerke Heusweiler gut aufgestellt und behauptet sich mit fairen Preisen und Bedingungen gegenüber dem Wettbewerb.

Das Team der Gemeindewerke Heusweiler wünscht allen Kunden ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009.

2016-05-19T09:08:42+02:0018. Dezember 2008|Unternehmen|

Wasserpreis steigt ab 01.01.2009

Der Aufsichtsrat der Gemeindewerke Heusweiler hat am 12.11.2008 beschlossen, den Grundpreis für die Wasserversorgung in der Gemeinde Heusweiler ab 01. Januar 2009 zu erhöhen. Der Arbeitspreis bleibt unverändert.

Als Grund für die Preiserhöhung nennt GWH-Geschäftsführer Wolfgang Karges einerseits die steigenden Kosten für Wasserförderung (Energiekosten), -verteilung und Netzunterhaltung sowie andererseits zurückgehende Wasserverkaufsmengen.

Die Wasserpreise in der Bundesrepublik Deutschland werden laut Aussage von Wolfgang Karges nach dem Kostendeckungsprinzip gebildet, d. h. alle Kosten (z. B. Energie-, Material-, Fremdleistungs- und Personalkosten, Abschreibungen, Zinsen, Steuern u. ä.) für eine qualita-tiv hochwertige, nachhaltige und sichere Wasserversorgung fließen in den Wasserpreis ein.
Die Gesamtkosten unterteilen sich in 80 % fixe Kosten und 20 % variable Kosten. Dies bedeutet, dass der weit überwiegende Anteil der Kosten (80 %) unabhängig vom Wasserver-brauch ist. 136 km Wasserleitungen, 4 Bohrungen, 1 Pumpstation, 3 Trinkwasserbehälter und 6.200 Hausanschlüsse mit einer Länge von 62 km müssen vorgehalten, unterhalten und erneuert werden, egal wie viel Wasser durch die Leitungen fließt und verkauft wird.

Die GWH hat wie die meisten Wasserversorgungsunternehmen zwei Preisbestandteile:

•    einen mengenabhängigen Arbeitspreis pro Kubikmeter und
•    einen festen monatlichen Grundpreis.

Derzeit werden die Fixkosten der GWH noch nicht einmal zu einem Viertel über den Grund-preis gedeckt. Der Rest, über 75 %, wird über den Arbeitspreis abgerechnet.

Der Wirtschaftsplan der GWH für die Sparte Wasserversorgung beinhaltet für das Jahr 2009 Gesamtkosten von rund 1,8 Mio. €. Davon sind 1,44 Mio. € fix und 0,36 Mio. € variabel. Die derzeit gültigen Preise (Arbeits- und Grundpreis) reichen nicht aus, um die Gesamtkosten zu decken. Hinzu kommt, dass die Wasserverkaufsmengen der GWH seit 2003 durch ein verän-dertes Verbrauchsverhalten der Kunden („Wasser sparen“) zurückgehen. Wurden im Jahr 2003 an Tarifkunden noch 800.000 cbm Wasser verkauft, so waren es im Jahr 2007 nur noch 750.000 cbm. Auch die Schließung des Schwimmbades macht sich beim Wasserverkauf be-merkbar. Der Trend, dass immer weniger Menschen (demografische Entwicklung) immer weniger Wasser bei gleichbleibender Wasserversorgungsstruktur und damit hoher Fixkosten verbrauchen, führt dazu, dass verstärkt der Grundpreis und weniger der Arbeitspreis erhöht werden muss. Damit mindestens 25 % der Fixkosten der GWH durch den Grundpreis gedeckt werden, ist eine Erhöhung des Grundpreises ab 01.01.2009 unumgänglich.

Der Grundpreis bestimmt sich nach der Größe der installierten Wasserzähler und wird wie folgt monatlich erhöht:

bisher ab 01.01.2009
Zählergröße ohne MWSt. incl. 7 % MWSt. ohne MWSt. incl. 7 % MWSt.
bis Qn 2,5 3,00 € 3,21 € 4,00 € 4,28 €
bis Qn 6,0 5,65 € 6,05 € 10,00 € 10,70 €
bis Qn 10,0 7,55 € 8,08 € 17,00 € 18,19 €
Verbund-Zähler 30,00 € 32,10 € 70,00 € 74,90 €

Der Arbeitspreis bleibt unverändert bei 1,28 €/cbm ohne MwSt., 1,37 €/cbm incl. 7 % MwSt.

Von insgesamt 6.200 Hausanschlüssen mit Wasserzählern entfallen 99 % auf die Zählergröße Qn 2,5 (Qn bedeutet Durchflussmenge in cbm pro Stunde). Nur 1 % der eingebauten Zähler ist größer als Qn 2,5.

Trotz Preissteigerung stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis nach wie vor, so Wolfgang Kar-ges. Für weniger als 0,2 Cent pro Liter unseres Lebensmittels Nummer 1 erhält der Kunde Trinkwasser in bester Qualität und ausreichender Menge bei Lieferung frei Haus und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

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2016-05-19T09:08:40+02:0028. November 2008|Wasserversorgung|

Wasserversorgungsleitung im Bereich der Brücke am Heusweiler Markt wird umverlegt

Im Zuge des Weiterbaus der Saarbahn, Bauabschnitt Etzenhofen – Heusweiler Markt, wird die alte Brücke über den Köllerbach, die den Heusweiler Markt mit der Straße „Am Hirtenbrunnen“ verbindet, abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt. Da an der alten Brücke eine Wasserversorgungsleitung angehängt ist, muss diese vor dem Abriss umverlegt werden. An der neuen Brücke ist eine Aufhängung der Wasserversorgungsleitung aus konstruktionstechnischen Gründen nicht möglich. Die neue Wasserversorgungsleitung wird daher unter dem Köllerbach und unter der Saarbahntrasse verlegt. Unter dem Köllerbach kommt das sogenannte Spülbohrverfahren und anschließend die offene Bauweise zur Ausführung. Beim Spülbohrverfahren wird nach Aussage von Wolfgang Karges, GWH-Geschäftsführer, kein offener Rohrgraben geschaffen sondern es wird von einer Startgrube aus mit einer Lanze nicht nur horizontal sondern auch in gekrümmter Gradiente ins Erdreich bis zu einer Zielgrube gebohrt. Dabei tritt Bohrsuspension unter hohem Druck aus Düsen am Lanzenkopf aus und es entsteht ein kleiner Tunnel im Erdreich. Die umweltfreundliche Bohrsuspension besteht aus Wasser und Bentonit, einem Tonmaterial. Mit Hilfe eines in Lanze eingebauten Senders wird die Bohrung gesteuert und ca. 50 cm unter dem Bachbett des Köllerbaches durchgeführt.

Beim Rückwärtsfahren der Bohrlanze wird dann die Wasserversorgungsleitung, die aus Kunststoff besteht, unter dem Köllerbach hindurch eingezogen. Dies geschieht schonend und ohne Beschädigung, da die Bohrsuspension als reibungsminderndes Gleitmittel wirkt. Die eingezogene Leitung ist trotz Krümmung weitgehend spannungsfrei eingebettet.

Daran anschließend wird die Leitung in offener Bauweise in einem Schutzrohr unter den Gleisen der Saarbahn weiterverlegt und an die bestehende Wasserversorgungsleitung „Am Hirtenbrunnen“ angeschlossen. Um die Straße „Am Hirtenbrunnen“ nicht zu beschädigen, wird nochmals das Spülbohrverfahren angewendet.

Mit der Umverlegung der Wasserversorgungsleitung wurde am 17.11.2008 begonnen und sie wird voraussichtlich Anfang Dezember 2008 abgeschlossen sein.

2016-05-19T09:08:40+02:0021. November 2008|Wasserversorgung|

Bekanntmachung über Veränderungen im Aufsichtsrat der Gemeindewerke Heusweiler GmbH

Zum 30. September 2008 ist das bisherige Aufsichtsratsmitglied

Helmut Klein

ausgeschieden.

Die Gesellschafterversammlung hat an seiner Stelle

Reinhold Klein, geb. 08.09.1942

Beamter i. R.

Zum Weiherwald 10

66265 Heusweiler

berufen.

Heusweiler, den 13. November 2008

Die Geschäftsführung

Wolfgang Karges                             Alfons Wintrich

2008-11-13T18:03:00+01:0013. November 2008|Unternehmen|

GWH liefert Wasser nach Saarwellingen

Am 03. November 2008 haben die Gemeindewerke Heusweiler GmbH (GWH) und die Wasserwerk Saarwellingen GmbH (WWS) den bestehenden Wasserlieferungsvertrag aus dem Jahr 1993 um weitere 20 Jahre bis 30. September 2028 verlängert.

Wie kam es zu diesem Wasserlieferungsvertrag mit Saarwellingen?
Die Gemeinde Heusweiler hat im Zeitraum 1968-1973 vier Bohrungen in der Gemeinde Saarwellingen zur Wassergewinnung errichtet. Mit Bescheid vom 14. April 1978 hat der Minister für Umwelt, Raumordnung und Bauwesen als Oberste Wasserbehörde laut Aussage von GWH-Geschäftsführer Wolfgang Karges, der Gemeinde Heusweiler die Erlaubnis erteilt, jährlich aus diesen Bohrungen 1 Mio. cbm Grundwasser zu fördern. Dieses Grundwasser soll zur Trink- und Brauchwasserversorgung der Abnehmer in der Gemeinde Heusweiler und des Ortsteils Reisbach der Gemeinde Saarwellingen verwendet werden.

Aufgrund dieser Vorgabe, neben Heusweiler auch Reisbach mit Wasser zu versorgen, wurde der 1. Wasserlieferungsvertrag zwischen der Gemeinde Heusweiler (Gemeindewasserwerk Heusweiler – Eigenbetrieb -) und der Gemeinde Saarwellingen (Gemeindewasserwerk Saarwellingen – Eigenbetrieb -) im Mai 1982 abgeschlossen. Der Vertrag ist rückwirkend zum 01.07.1979 in Kraft getreten und hatte zunächst eine Laufzeit von 5 Jahren. Die jährliche Liefermenge betrug bis zu 190.000 cbm Wasser. Keiner der beiden Vertragspartner hat den Vertrag gekündigt, sodass er sich stillschweigend bis zum Jahr 1993 verlängert hat. Anschließend wurde er durch einen neuen Vertrag, der im November 1993 von den damaligen Bürgermei-stern Geibel, Saarwellingen und Stephan, Heusweiler unterzeichnet wurde, ersetzt und hatte ebenfalls eine Laufzeit von 5 Jahren. Auch dieser Vertrag hat sich jeweils um ein Jahr verlängert und ist heute noch gültig.

Die Gemeinde Heusweiler hat sich in diesem Vertrag, so Wolfgang Karges, gegenüber der Gemeinde Saarwellingen verpflichtet, Trinkwasser bis zu einer Jahresmenge von 170.000 cbm zur Versorgung des Ortsteils Reisbach der Gemeinde Saarwellingen zur Verfügung zu stellen. Die Abgabe des Wassers für Reisbach erfolgte damals und auch heute an der Übergabestelle im Trinkwasserbehälter Hilgenbacher Höhe im Ortsteil Obersalbach der Gemeinde Heusweiler. Im Trinkwasserbehälter ist eine Messeinrichtung installiert, um die Abgabemengen für Reisbach exakt zu erfassen und der Gemeinde Saarwellingen in Rechnung zu stellen. Die jährliche Abgabemenge für Reisbach beträgt zurzeit ca. 110.000 cbm.

Von dieser Übergabestelle aus hat die Gemeinde Saarwellingen eine eigene Wasserversorgungsleitung bis nach Reisbach verlegt und in das dortige Verteilnetz eingebunden.

Im Jahr 2002 wurde der bestehende Wasserlieferungsvertrag vom Gemeindewasserwerk Heusweiler – Eigenbetrieb – auf dessen Rechtsnachfolger Gemeindewerke Heusweiler GmbH (GWH) und vom Gemeindewasserwerk Saarwellingen – Eigenbetrieb – auf die Wasserwerk Saarwellingen GmbH (WWS) übertragen.

Im Sommer dieses Jahres hat WWS die GWH darum gebeten, den bestehenden Wasserlieferungsvertrag um 20 Jahre zu verlängern, um langfristig die Wasserversorgung für Reisbach zu sichern. Nachdem der Aufsichtsrat der GWH der Vertragsverlängerung zugestimmt hatte, stand der Vertragsunterzeichnung nichts mehr im Weg.
Die beiden Bürgermeister Rainer Ziebold für die Gemeinde Heusweiler und Michael Philippi für die Gemeinde Saarwellingen zeigten sich erfreut über die Vertragsverlängerung und erklärten, dass dies praktizierte kommunale Zusammenarbeit sei.

Wolfgang Karges wies darauf hin, dass durch diesen langfristigen Wasserlieferungsvertrag für WWS und somit auch für die Bewohner von Reisbach eine sichere und zu jeder Zeit überwachte Trinkwasserlieferung gewährleistet ist. Das Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität, entspricht den Vorgaben der Trinkwasserverordnung und wird ohne Aufbereitungsmaßnahmen und chemische Zusätze nach Reisbach geliefert.

Derzeit werden ca. 840.00 cbm Grundwasser aus den vier Bohrungen in Saarwellingen gefördert (bewilligte Menge 1 Mio. cbm). Davon werden ca. 110.000 cbm nach Reisbach geliefert. Die verbleibende Menge von 730.000 cbm werde zur Wasserversorgung der Bewohner der Ortsteile Eiweiler, Heusweiler, Nieder- und Obersalbach sowie eines Teils von Kutzhof verwendet. Ca. 320.000 cbm Wasser werden jährlich von einem anderen Wasserversorgungsunternehmen bezogen, um die Bewohner der Ortsteile Holz, Wahlschied und des anderen Teils von Kutzhof zu versorgen.

2016-05-19T09:08:38+02:0010. November 2008|Wasserversorgung|
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